Was sind Baudenkmäler?

Jun 18, 2020 | Denkmalimmobilien

Baudenkmäler sind Objekte, z. B. alte Häuser, von geschichtsträchtiger Bedeutung. Häufig handelt es sich um Gebäude, deren Instandhaltung den Käufer einiges kosten kann. Nach § 2 DSchG soll ein Denkmal im Hinblick auf die Zukunft geschützt werden, wobei die Bestimmungen der Länder in Deutschland variieren. Kirchen, Häuser oder bestimmte Bereiche von Gebäuden können aufgrund ihrer Architektur Baudenkmäler von öffentlicher Relevanz darstellen. Solche Objekte gelten nach Kriterien aus Kunst, Wissenschaft der Geschichte als hinreichend bemerkenswert, um weiterhin geschützt zu werden.

Neben Häusern stellen Schlösser, geschichtsträchtige Straßen, Bereiche einer Innenstadt, Gruppen von Objekten oder Plätze Baudenkmäler dar. Allerdings legen die Bundesländer den Begriff Baudenkmal unterschiedlich aus.

In puncto Steuern kann der Besitz eines Baudenkmals sich auszahlen. Wurde ein Baudenkmal dem Denkmalschutz zugeordnet, kann der Besitzer alle Instandsetzungs- bzw. Sanierungsarbeiten bei seiner Steuer geltend machen.

Nach 1850 wurde in Deutschland ernsthaft damit begonnen, Baudenkmäler zu schützen. Ab 1900 traten Gesetze in diesem Bereich in Kraft – dabei fielen neben öffentlichen Objekten auch Privathäuser unter den Begriff Baudenkmal. Das aktuell geltende Recht wurde überwiegend nach dem Zweiten Weltkrieg erlassen.

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