Was macht eine Kernsanierung aus?

Jun 18, 2020 | Denkmalimmobilien

Eine endgültige Bestimmung des Begriffs Kernsanierung existiert bisher nicht. Im Großen und Ganzen bedeutet er, dass die Beschaffenheit eines Wohnobjekts durch verschiedene Instandsetzungsarbeiten modernisiert wird. Es werden nur Teile ohne stützende Funktion entnommen.

Zu einer Kernsanierung gehört es, alle Einrichtungen und Anlagen bezüglich Elektrik und Wasser auszuwechseln sowie die Sanierung des Dachs und manchmal auch der Neubau des Dachstuhls. Die Zimmer eines Wohnobjekts sind auch nach einer Kernsanierung meist noch in ursprünglicher Form vorhanden. Ein Gebäude zu entkernen meint hingegen, bei dessen Sanierung nur die Fassade zu belassen.

Instandsetzung von Denkmalschutzobjekten

Handelt es sich bei einer Immobilie um ein denkmalgeschütztes Objekt, das einer Instandsetzung bedarf, ist häufig eine Kernsanierung notwendig. Von der Denkmalschutzbehörde kommen dazu Auflagen, die der Bauherr einzuhalten hat. Das Amt kontrolliert die Arbeiten am Wohnobjekt, damit die Modernisierung ordnungsgemäß erfolgen kann. Durch die Abstimmung mit der Behörde sorgt der Besitzer einer Denkmalschutzimmobilie dafür, dass er von attraktiven Steuervorteilen in puncto Sanierungsausgaben profitiert.

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