Vorteile einer Denkmalimmobilie

Jun 30, 2020 | Denkmalimmobilien

Neun starke Argumente für den Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie

Wenn Sie eine Denkmalimmobilie erwerben, dürfen Sie sich darauf freuen, einzigartige Vorteile zu genießen: Ein solches Objekt generiert Sicherheit, Inflationsschutz, hohe Renditen und eine solide Altersvorsorge. Ferner sind denkmalgeschützte Immobilien weniger den konjunkturellen Schwächen ausgeliefert als z. B. Aktien und andere Finanzprodukte.

Grundsätzlich sind und bleiben Immobilien attraktiv. Nicht nur die Sorge bezüglich einer Inflation, auch die Bevölkerungsentwicklung hat eine Wohnungsnot zur Folge, wie sich speziell in den Großstädten zeigt. Daher klettern die Kaufpreise und die Mieten in Deutschland nach oben. Zudem interessieren sich auch Investoren aus anderen Ländern für hiesige Immobilien, denn hier sind die Preise gegenüber dem übrigen Europa noch vergleichsweise moderat. Somit haben wir es im Immobilienmarkt mit einer Angebotsverknappung und anziehenden Preisen zu tun.

Lesen Sie die weiteren entscheidenden Pluspunkte:

  1. Fürs Alter vorsorgen: In eine Denkmalimmobilie zu investieren bedeutet, sein Kapital in einen inflationsgeschützten Sachwert einzubringen. Diese Objekte werden immer hochwertig vermietet, und sobald die Mieten nach oben klettern, wirkt sich dies natürlich positiv auf den Wert aus. Darüber hinaus müssen für die Gewinne, die bei einer Veräußerung nach Ende der Spekulationsfrist erreicht werden, keine Steuern bezahlt werden.
  2. Weniger Steuern entrichten: Die Steuererleichterungen bei Kauf und Sanierung einer Denkmalimmobilie sind in Deutschland attraktiv. So können Kapitalanleger die Ausgaben für die Instandsetzung einer Denkmalimmobilie innerhalb von zwölf Jahren hundertprozentig abschreiben. Somit fließen bei entsprechender Steuerprogression bis zu 35 Prozent der Kaufsumme in Form einer Steuerrückzahlung an den Erwerber zurück.
  3. Vor Inflation schützen: Da sie einen Sachwert darstellt, ist eine Denkmalimmobilie in puncto Inflation im Vorteil, weil Grundstücke, Baumaßnahmen und Materialen im Laufe einer Inflation teurer werden. Des Weiteren werden auch Mieten und demzufolge die durch eine Immobilie erzielten Einkünfte mit der Inflation angehoben. Ergo erweist es sich als Inflationsschutz, sein Geld in eine Immobilie zu stecken.
  4. Erbfreibeträge ausschöpfen: Kommt es zu einem Erbfall, bietet der Besitz einer Denkmalimmobilie ebenfalls Vorteile, da dann ansehnliche Freibeträge ins Spiel kommen. Im Jahr 2009 trat die Änderung in Kraft, Immobilien bei Vererbung mit dem Verkehrswert zu berechnen, ebenso wurden die Freibeträge neu bestimmt. Letztere liegen für einen Ehepartner bei 500.000 Euro und für jedes Kind bei 400.000 Euro. Hier ergibt sich der Nutzen, dass Immobilien ohne Zahlung von Erbschaftssteuern in der Familie vererbt werden können.
  5. Steuerfreie Gewinne generieren: Wenn Kapitalanlagen oft umgeschichtet werden, senkt dies die Rendite – die Gründe dafür sind die Transaktionskosten und dass das richtige „Timing“ für den Ein- und Ausstieg in einen Markt nicht ohne Weiteres gelingt. Da eine Investition in eine Immobilie, und somit auch in ein Denkmalobjekt, auf lange Sicht gestartet wird, kommen Unwägbarkeiten wie bei Aktien und Co. in diesem Bereich nicht auf. In Deutschland gilt eine Spekulationsfrist von zehn Jahren, sodass nach diesem Zeitraum generierte Gewinne steuerfrei nutzbar sind – ein klares Argument für den Denkmalimmobilienkauf.
  6. Attraktive Renditen sichern: Denkmalimmobilien liegen im Vergleich zum Neubau im Trend – das bezeugen alle, die mit diesen Objekten zu tun haben: Mieter, Kapitalanleger und Eigennutzer. Mit Denkmalimmobilien werden hohe Mietrenditen erreicht. Ferner sind nur rund eine Million sämtlicher Immobilien in Deutschland Baudenkmäler, daher gilt eine Wertsteigerung als sicher. Auch hier sei nochmals auf die attraktiven Steuererleichterungen bei Denkmalimmobilien verwiesen, die bei einer Investition Nachsteuerrenditen bis zu 8 Prozent jährlich ermöglichen.
  7. Niedrige Zinsen fallen: Auf der ganzen Welt sinken die Zinsen seit Jahren. Dies kommt Erwerbern von Denkmalobjekten entgegen, weil sie somit schneller schuldenfrei sind. Entscheidet sich ein Käufer auf diesem Hintergrund für eine langfristige Zinsfestschreibung, kann er die Kosten mitentsprechend langem Atem in den Griff bekommen. Gleichzeitig führt die Inflation zu einer kontinuierlichen Erhöhung von Preisen und Mieten. Entschließt man sich zu einer energetischen Sanierung, eröffnet sich zudem die Chance, zinsgünstige KfW-Darlehen in Anspruch zu nehmen. Insgesamt zeichnet dies ein Bild günstiger Bedingungen für den Erwerb einer denkmalgeschützten Immobilie bei geringem effektiven Eigenkapitaleinsatz.
  8. Gesellschaftlicher Beitrag: Bekanntlich repräsentieren Denkmalimmobilien als Zeitzeugen die Kultur und Geschichte Deutschlands. Als Besitzer eines solchen Objekts tragen Sie in hohem Maße dazu bei, historische Bauten für nachfolgende Generationen zu erhalten.
  9. Realeigentum: Allgemein verkörpert eine Immobilie, und natürlich auch ein Denkmalobjekt, ein grundbuchrechtlich abgestütztes Realeigentum, das der Besitzer beleihen, vererben oder veräußern kann. Hier zeigt sich eine Handlungsfähigkeit, die im Vergleich zu Fonds- oder Beteiligungsgesellschaften große Vorzüge mit sich bringt, da sich bei Letzteren der „Zweitmarkt“ problematisch auswirken kann. Darüber hinaus besteht die Option, eine bezahlte Immobilie zinsgünstig zu beleihen, was den Finanzierungsaufwand im Fall einer Kreditaufnahme erheblich mindert.

 

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