Fünf zentrale Informationen für Ihren Notarbesuch

Jul 7, 2020 | Denkmalimmobilien

Sie haben sich zum Kauf einer Denkmalimmobilie bei der Deutschen Monumentum entschlossen. Nun heißt es „startklar für den Notar“.

Im Vorfeld sollten Sie stets beachten:

  • Hierzulande bestimmt für gewöhnlich der Käufer den Notar, während der Verkäufer ihm alle Unterlagen im Zusammenhang mit dem Objekterwerb an die Hand gibt.
  • In der Regel sendet der Notar den Parteien zwei Wochen vor dem Unterzeichnungstermin alle Vertragsdokumente zu, sodass ausreichend Zeit ist, um diese zu studieren und Korrekturen anzufordern. Stellen Sie eine Unklarheit oder einen Fehler fest, kontaktieren Sie Ihren Notar umgehend und bitten ihn um Klärung bzw. das korrigierte Dokument.
  • Ein Notartermin folgt im Großen und Ganzen immer einem geregelten Ablauf: Die beiden anwesenden Parteien legen ihre Personaldokumente vor, und der Notar liest den Kaufvertragstext laut vor. Daraufhin können alle Anwesenden Fragen erörtern und es können auch jetzt noch Korrekturen erfolgen. Dann unterzeichnen Käufer und Verkäufer sowie der Notar den Vertrag, der nun rechtlich bindend ist. Eventuell wird ein Notaranderkonto eingerichtet.
  • Nach dem Unterzeichnungstermin regelt der Notar eine Auflassungsvormerkung beim Grundbuchamt und übergibt die Veräußerungsanzeige dem Finanzamt. Falls die Zahlung über ein Notaranderkonto erfolgt, gewährleistet der Notar nach der verbuchten Zahlung die Eintragung des neuen Eigentümers in das Grundbuch. Zuvor muss der Käufer die Grunderwerbssteuer an sein Finanzamt überweisen, worauf die Behörde dem Notar eine Unbedenklichkeitsbescheinigung als Bestätigung des Zahlungseingangs sendet. Hat der Verkäufer die Zahlung erhalten, gehört die Immobilie rechtmäßig dem Käufer. Allerdings dauert es manchmal ein paar Monate, bis der neue Eigentümer im Grundbuch vermerkt ist. Sobald dies geschehen ist, erhält der Betreffende seinen Grundbuchauszug.
  • Der Betrag, den der Notar für seine Leistungen erhält, ist gesetzlich geregelt und beläuft sich auf 1,5 bis 2 Prozent der Kaufsumme. Preisnachlässe stehen außer Frage. Es ist üblich, dass ein Käufer den Löwenanteil der Notarkosten zahlt und daher berechtigt ist, seinen bevorzugten Notar zu beauftragen. Die zu entrichtenden Kosten bestehen aus den gesetzlich bestimmten Notargebühren sowie der Zahlung für die Grundbucheintragsänderung.

Sie haben weiterführende Fragen zum Notartermin? Zögern Sie nicht, uns anzurufen oder ein E-Mail zu senden.

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