Energetische Instandsetzung

Jun 18, 2020 | Denkmalimmobilien, Steuerersparnis

Bei der Anschaffung alter Wohnobjekte ist zu beachten, dass sie beim Heizen oft „Energiefresser“ sind. Hier kann der Besitzer mit energetischen Maßnahmen entgegenwirken, die manchen Nutzen schaffen. Werden aufwendige Arbeiten in der betreffenden Immobilie durchgeführt, können die Ausgaben fürs Heizen zwischen zu 25-75 Prozent eingespart werden. Ferner optimiert eine effektive Wärmedämmung die Wohnqualität, und eine neue Heizungsanlage in einem Altbau zahlt sich im Sinne des Umweltschutzes aus.

Was sind energetische Maßnahmen?

Ein Wohnobjekt energetisch zu sanieren, kann diese Arbeiten beinhalten: Wärmedämmung, Einbau neuer Fenster und einer Lüftungsanlage, Heizung erneuern und elektrische Einrichtungen reduzieren. Meist ist es ratsam, Gebäude nach und nach energetisch zu modernisieren, zumal solche Maßnahmen häufig das vorhandene Budget belasten.

Soll die Haustechnik erneuert werden, ist zu bedenken, dass die verschiedenen Maßnahmen bzw. Anlagen oft miteinander verbunden sind: Plant ein Besitzer für die Zukunft beispielsweise, eine Photovoltaikanlage einzubauen, muss er dies bei Installation einer neuen Heizung – die er zuerst anschaffen will – beherzigen. Weniger angebracht ist hierbei etwa, sich für einen Warmwasserspeicher zu entscheiden, der den aktuellen Bedarf abdeckt, der dann für die Photovoltaikanlage aber nicht mehr genügt.

Daher empfiehlt es sich, unterschiedliche Maßnahmen der energetischen Instandsetzung wohl überlegt aufeinander abzustimmen – dann ist es möglich, deutlich an den Energiekosten zu sparen. Grundsätzlich ist es immer ratsam, bei einem alten Gebäude energetische Arbeiten in Angriff zu nehmen.

KfW-Förderung

Darüber hinaus steht Käufern von Denkmalschutzimmobilien die Förderung der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zur Verfügung, das Finanzinstitut führt sie unter der Bezeichnung KfW-Effizienzhaus Denkmal. Privatpersonen, die ein Baudenkmal besitzen, können eine Investitionsförderung bis 20 Prozent ihrer Kapitalanlage erhalten (höchste Förderung: 15.000 Euro). Ferner bietet die KfW dieser Zielgruppe die Option, bis 50 Prozent der Ausgaben für eine Energieberatung zu erstatten (höchste Förderung: 4.000 Euro).

 

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