Denkmalschutz Immobilien

Jun 17, 2020 | Denkmalimmobilien

Was sind Denkmalschutz Immobilien?

Hierzulande bestimmen die Bundesländer die gesetzlichen Regelungen des Denkmalschutzes. So gibt es insgesamt 16 Gesetze für den Denkmalschutz. Einig sind sich die Länder bezüglich der Grundsätze, die ein Kulturgut, das es zu schützen gilt, von einem Kulturgut, das nicht geschützt werden muss, trennen – obwohl verschiedene Begriffe kursieren, wie z. B. Denkmal, Denkmalpflege, Denkmalschutz oder Kulturdenkmal. Die Definition eines Denkmals meint gemäß Denkmalschutz ein Gebäude oder eine Ansammlung von Gebäuden, die beispielhaft eine Ära der Vergangenheit repräsentieren oder exemplarisch für einen aktuellen Architekturstil im Sinne des allgemeinen Kulturerbes stehen. Objekte müssen also nicht aus einer früheren Epoche stammen, um sich für den Denkmalschutz zu eignen. Wichtig ist, dass sie die Zeit bezeugen, in der sie erbaut wurden. Daher lassen sich Denkmalschutz Immobilien als Erinnerungsspeicher verstehen, der den Menschen auch in Zukunft Wissen über das Verhalten und die Denkweisen in der Vergangenheit vermittelt. Damit ein Denkmal in die Denkmalliste einer Kommune aufgenommen wird, muss es die Voraussetzung erfüllen, dass es relevant für Kommunen und für die Historie ist und interessant dafür ist, wie sich die Bereiche Produktion und Arbeit entwickelt haben. Ferner kommen Begründungen aus der Volkskunde, der Wissenschaft, der Kunst oder des Städtebaus zum Tragen.

Allgemeines zum Denkmalschutz

In Deutschland begann die Blüte des Denkmalschutzes während der Romantik im 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit ging es dem Denkmalschutz insbesondere um Gebäude des Mittelalters, da sich die Romantik speziell für diese Zeit erwärmte. Noch bis in die 1970er-Jahre wurden kaum einheitliche Regelungen für Denkmalschutz Immobilien getroffen, dieser oblag den Ländern. Beispielhaft agierte hier unter anderem Sachsen. Doch als um die 1960er-Jahre Baulandspekulationen schwere Schäden verursachten und zunehmend zeitgemäße Wohnungen errichtet wurden, kamen Meinungen auf, die sich für mehr Denkmalschutz einsetzten. Mittlerweile ist Schluss mit dem Abriss vieler Fachwerkhäuser oder mit unansehnlichen Erweiterungen von Gebäuden aus der Gründerzeit. Strikte Bestimmungen sowie Ämter und Denkmalschützer kontrollieren den Erhalt von Denkmalschutz Immobilien und bewahren damit ihre historische Ästhetik.

Abhängig vom jeweiligen Bundesland sorgen zwei Systeme dafür, die Rechtswirksamkeit des Denkmalschutzes zu wahren: Das nachrichtliche System legt die Punkte fest, die abzuhaken sind, damit ein Objekt dem Denkmalschutz angehören kann. Erfüllt es diese Merkmale, rangiert es sogleich unter Denkmalschutz. Des Weiteren existiert das konstitutive System, das ebenfalls bestimmte Kennzeichen umfasst – jedoch werden Objekte, die diesen Punkten entsprechen, erst durch amtliche Beschlüsse zu Denkmälern ernannt. Denkmallisten gibt es bei jedem der zwei Systeme, doch nur das konstitutive schafft Rechtsverbindlichkeit für ein Objekt. Für alle Beschlüsse und Auflistungen bezüglich Denkmalschutz Immobilien sind die Denkmalschutzbehörden in den einzelnen Bundesländern verantwortlich. Überwiegend sind diese Behörden dem Landesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur unterstellt. Teils gehören die Ämter der Oberen Denkmalschutzbehörde und teils der Unteren Denkmalschutzbehörde an, die kommunal agiert. Das Landesamt für Denkmalpflege, für die der Landeskonservator tätig ist, unterhält die Denkmalliste.

Denkmalschutz Immobilien im Fokus

Ohne Zweifel stellen Denkmalschutz Immobilien außergewöhnliche Objekte dar. Seien es Fachwerkgebäude, Häuser des Jugendstils oder aus der Barockepoche: Ein Baudenkmal zu kaufen bedeutet, ein wertvolles Objekt aus der Vergangenheit zu erwerben, in dem sich die damalige Zeit – in Form von Geisteshaltungen, Bräuchen sowie Fähigkeiten früherer Generationen – widerspiegelt. Eine Denkmalschutz Immobilie beeinflusst mit ihrer Aura das Leben und die Stimmung der neuen Bewohner. Doch auch diese Personen prägen das erworbene Objekt. Sie möchten die besondere Ästhetik des geschichtsträchtigen Hauses wahren und gleichzeitig komfortabel sowie energiesparend darin wohnen. Zweifellos ist es möglich, Denkmalschutz Immobilien modern zu gestalten. Allerdings ist dies mit der Unteren Denkmalschutzbehörde abzustimmen. In diesem Amt sind Experten tätig, die den Denkmalschutz konkret umsetzen. Diese Personen begutachten jede neu erworbene Denkmalschutz Immobilie, um Entscheidungen zu treffen, welche Veränderungen vorgenommen werden können. Die Denkmalschutz Experten der Kommunen vermitteln zwischen den Vorgaben, die die historischen Merkmale des Baudenkmals bewahren, und dem Streben der neuen Besitzer, die Denkmalschutz Immobilie für sich komfortabel und wohnlich zu gestalten. Im Gespräch mit den Experten finden Neueigentümer heraus, was in puncto Renovierung und Sanierung im grünen Bereich liegt. Besprechungen vor Ort in einer Denkmalschutz Immobilie sind deshalb unabdingbar – nur so kommt man zügig zur Einigung, bevor die Sanierung beginnen kann.

Es gibt Maßnahmen, die meist ohne besondere Einschränkungen an einer Denkmalschutz Immobilie erfolgen können, wie z. B. das neue Eindecken eines Dachs oder Verputzarbeiten, wobei stets die Eigenheiten eines Objekts zu beherzigen sind, etwa bei dessen äußerer Farbgebung. Viele Denkmalschutz Immobilien dürfen keine Außendämmung erhalten, da dies eine Zerstörung der Originalfassade bedeuten würde. Daher benötigen Eigentümer von Denkmalschutz Immobilien keinen Energiepass. Hingegen ist es möglich, neue Heizungen in einem solchen Objekt zu montieren oder es von innen zu dämmen, so lange keinerlei Schäden entstehen. Zu den Standardverbesserungen bei Denkmalschutz Immobilien zählen etwa der Brandschutz oder Systeme für Sonnenenergie. Darüber hinaus fallen häufig Nutzungsänderungen an. Dabei gestattet es das Denkmalamt nicht, ein Gebäude baulich stark zu verändern – etwa durch Anbauten, Teilabbruch oder Ändern des Grundrisses– oder anderweitig den historischen Stil grob zu ändern. Vielen neuen Bewohnern von Denkmalschutz Immobilien ist es wichtig, ein geschichtsträchtiges Haus wohnlich zu gestalten, auch in puncto Energieeffizienz. Überwiegend einigen sie sich schnell mit den Behörden, ohne dass es zu Unstimmigkeiten kommt.

Staatlicher Schutz für Denkmäler

Denkmalschutz Immobilien repräsentieren die Landesgeschichte, denn sie sind Zeugen der Vergangenheit, insbesondere mit Blick auf die europäische Entwicklung – ohne sie würde einem Land die heimatliche Verankerung fehlen. Deshalb schützen sowohl der Staat als auch die Bundesländer Baudenkmäler, indem sie Vorgaben für den Denkmalschutz definieren und diese überwachen. Es ist aber auch gerecht von staatlicher Seite, wenn die finanzielle Last für Instandsetzung und Sanierung von Denkmalschutz Immobilien nicht nur den Eigentümern solcher Häuser zufällt. Ohne Frage bringt es größere Verpflichtungen mit sich, eine Denkmalschutz Immobilie zu kaufen, als ein ungeschütztes Haus zu erwerben. Es geht dabei um das Erbe eines historischen Gebäudes, und der Käufer muss dieses schützen. Wenn der Eigentümer eines ungeschützten Hauses z. B. neue Fenster dafür benötigt, kann er kostengünstig aus den am Markt gängigen Angeboten wählen. Hingegen muss der Käufer einer Denkmalschutz Immobilie strikten Vorgaben entsprechen, sodass ihm keine große Auswahl bleibt und neue oder sanierte Fenster zur kostspieligen Anschaffung werden können. Das Wohnen in historischen Gebäuden ist meist mit höheren Kosten verbunden – deshalb erhalten Eigentümer von Denkmalschutz Immobilien finanzielle Unterstützung vom Staat in Form von Steuererleichterungen, die beim Kauf und Schutz eines Baudenkmals greifen.

Finanzierung

Die finanziellen Förderungen für Denkmalschutz Immobilien kommen vor allem von den Bundesländern. Vom Bund gibt es zwar auch finanzielle Unterstützung für Baudenkmäler, jedoch nur in Fällen des besonderen nationalen Repräsentationsstatus von Objekten. Zum Löwenanteil müssen die Länder die Finanzierung unterstützen. Sie stellen Steuervorteile bereit, die Käufer von Denkmalschutz Immobilien in Anspruch nehmen können, wobei diese Unterstützung bei der Unteren Denkmalschutzbehörde zu beantragen ist. Zudem muss der Erwerber seine Mittel zur Finanzierung belegen. Eine Instandsetzung oder Renovierung darf erst nach Erteilen des Bewilligungsbescheids zu einer Förderung starten. Welche Förderung bei einer Denkmalschutz Immobilie erfolgt, richtet sich danach, wie sie genutzt wird.

Falls ein Eigentümer einer Denkmalschutz Immobilie diese für seinen Einkommenserwerb nutzen möchte, kann er einige Jahre lang die Absetzungen für die Herstellungskosten heraufsetzen. Mit diesen Kosten sind jene gemeint, die der Renovierung einer Denkmalschutz Immobilie dienen, damit sie effektiv zu nutzen ist. Ferner können Eigentümer von Denkmalschutz Immobilien Erhaltungskosten, sprich Kosten für die Sanierung, längere Zeit absetzen, wenn sie ihr Gebäude für ihr Einkommen benötigen. Wenn diese Personen selbst im Baudenkmal wohnen, können sie die Herstellungs- und Erhaltungskosten in puncto Steuer angeben. Bezüglich Erbschafts-, Schenkungs- und Vermögenssteuer kommen Denkmalschutz Immobilien nur wenig oder gar nicht zum Tragen. Auf Denkmalschutz Immobilien, die dem Einkommen dienen, wird keine Grundsteuer erhoben, falls das erreichte Einkommen unter den Ausgaben bleibt. Somit sind große Steuererleichterungen möglich, die die Eigentümer von Denkmalschutz Immobilien deutlich entlasten und die die Kosten für die Instandsetzung und Pflege eines Baudenkmals ausgleichen können.

Kauf und Perspektiven

Hierzulande ist viel solide Bausubstanz vorhanden, denn nach dem Zweiten Weltkrieg wurden vielerorts historische Bereiche neu errichtet und aufwendig instand gesetzt. In den neuen Bundesländern wurde ab 1989 enorm viel für Baudenkmäler getan. Seien es die Denkmalschutz Immobilien in Dresden, das in Hessen weit verbreitete Fachwerk, das klassizistische Oldenburg oder Darmstadt mit seinem Jugendstil: In vielen Teilen Deutschlands können Interessenten eindrucksvolle Denkmalschutz Immobilien kaufen. Außerdem gibt es zahlreiche noch zu sanierende Denkmalschutz Immobilien, die es liebevoll instand zu setzen gilt. Zahlreiche historische Objekte sind im Westen sowie im Osten vorzufinden und stehen für eine neue Nutzung bereit. Wobei der Kauf von Denkmalschutz Immobilien nicht idealistisch zu werten ist. Selbstverständlich benötigt man einen langen Atem und Fachkenntnisse, um Baudenkmäler neu zu beleben. Doch es winken dem Erwerber auch Steuererleichterungen, die seine Kosten ausgleichen. Des Weiteren schafft er sich eine sichere Kapitalanlage an, die – da es sich um ein Baudenkmal handelt – eine interessante Wertsteigerung verspricht. Heute und weiterhin gehören Denkmalschutz Immobilien zum gefragten Immobilienbesitz. Schließlich wird immer die Nachfrage von Liebhabern historischer Gebäude bestehen.

 

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