Denkmalsanierung: ein hoher Aufwand – unsere Bauträger sind Ihre Partner

Jul 1, 2020 | Denkmalimmobilien

Aktuell gelten rund 5 Prozent der bis 1978 errichteten Altbauten in Deutschland als denkmalgeschützte Gebäude. Planen Sie, eine Denkmalimmobilie zu kaufen und sanieren, sollten Sie effektiv vorbereitet in die Startlöcher gehen: Begehen Sie das Objekt vor dem Erwerb mit einem Bausachverständigen, der Ihnen danach die Sanierungsgrundlagen der betreffenden Immobilie zusammenstellt, und beachten Sie immer: Jede Ihrer Sanierungsaktivitäten muss die Denkmalschutzbehörde absegnen.

Förderungen entlasten Sie

Hat das Amt grünes Licht gegeben, dürfen die Maßnahmen starten – doch Vorsicht: Eine Denkmalimmobilie zu sanieren, bedeutet enorm viel Arbeit und belastet das Budget. Bemühen Sie sich daher um eine Förderung der Instandsetzung, etwa mittels des Programms „KfW Effizienzhaus-Denkmal“, bevor die Arbeiten beginnen. Dieses zinsgünstige Darlehen kann Ihnen maximal 100.000 Euro plus Tilgungszuschuss (12,5 Prozent des gesamten Darlehens) für jede Wohneinheit einbringen. Bei einem „KfW Effizienzhaus Denkmal“ darf im Vergleich zu einem neuen Haus ein rund 60 Prozent höherer Energiebedarf aufkommen. Darüber hinaus können Sie bei der KfW beantragen, dass die energetische Planung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen für Baudenkmäler bei Ihrem Projekt finanziell unterstützt wird.

Förderungen anderer Herkunft und Steuererleichterungen

Ein weiterer Tipp lautet, sich zu erkundigen, ob Ihre Kommune Zuschüsse aus Städtebauförderung, Denkmalpflege oder Dorferneuerung bereitstellt. Ebenso ist es sinnvoll zu schauen, ob Ihr Bundesland ein spezifisches Förderprogramm unterhält. Des Weiteren gibt es potenziell Finanzmittel vonseiten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Bei der Instandsetzung einer Denkmalimmobilie ist es für Sie als Besitzer möglich, Sanierungsausgaben über zwölf Jahre vollständig abzusetzen – acht Jahre lang sind dies 9 Prozent, danach vier Jahre lang 7 Prozent. Den Betrag für die anteilige Anschaffung (bezieht sich nicht auf ein Grundstück) können Sie 40 Jahre lang p. a. mit 2,5 Prozent bis Baujahr 1924 abschreiben, ab Baujahr 1925 können Sie 50 Jahre lang p. a. 2 Prozent absetzen.

Falls Sie in der betreffenden Denkmalimmobilie wohnen, steht es Ihnen zu, 90 Prozent der Sanierungskosten zehn Jahre lang mit p. a. 9 Prozent bei der Steuer geltend zu machen. Bezüglich Maßnahmen an Außenanlagen ist eine Abschreibung nur möglich, wenn diese ebenfalls denkmalgeschützt sind. Übrigens haben Sie die Qual der Wahl: Sie müssen entscheiden, ob Sie eine KfW-Förderung beantragen oder Steuervorteile genießen möchten. Beachten Sie, dass die Absetzung für Abnutzung (AfA) zuweilen günstiger ausfällt. Falls Sie dennoch zusätzlich eine Förderung beziehen, müssen Sie diese bei Ihrer Abschreibung abziehen.

Sanierung an Experten auslagern!

Sie möchten Ihr Baudenkmal eigenständig sanieren? Kein Problem, aber nur wenn Sie sich in diesem Metier auskennen, denn die energetische Sanierung von Denkmalimmobilien ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen – diese Arbeiten sollten nur Experten durchführen.

Übrigens ist es bei einer Denkmalimmobilie aufgrund der historischen Fassade problematisch, Außenwände zu dämmen. Deshalb kommt nur eine Innendämmung infrage, doch auch hier muss das Denkmalschutzamt einverstanden sein. Um den Energieverbrauch zu senken, benötigen Sie vor allem eine effiziente Heiztechnik.

Ein weiterer wichtiger Hinweis ist, dass denkmalgeschützte Gebäude keinen Energiepass benötigen. Im Vergleich zu sonstigen Immobilien fallen die Baudenkmäler nicht unter die Energieeinsparverordnung (EnEV) oder das Erneuerbarem-Wärme-Gesetz (EWärmeG).

Bei allen Belangen rund um Ihr denkmalgeschütztes Objekt stehen wir als Ihr versierter Ansprechpartner bereit. Unsere Bauträger sind seit mehr als 30 Jahren im Denkmalbereich tätig und haben Tausende Objekte errichtet und instand gesetzt.

Starten Sie Ihre Sanierung nur mit den Kennern der Bauträgerbranche – sprechen Sie uns gleich darauf an.

 

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