Denkmalimmobilien Thüringen

Jul 19, 2020 | Städte

Die Vielfalt der Baudenkmäler in Thüringen

Der Freistaat Thüringen liegt in der Mitte des Bundesrepublik Deutschland, ein kleines Bundesland mit etwa 16.000 km2 Fläche. Erfurt ist nicht nur die größte Stadt sonder auch die Landeshauptstadt. Thüringen wurde als Gebiet erstmals im frühen 6. Jahrhundert bezeichnet. Lange Zeit konnte das Land kein Herrschaftsgebiet, das zusammenhängend war, bilden. Kurze Zeit konnte der Landgraf von Thüringen große Teile unter Kontrolle bringen; der Name Thüringen blieb bis heute erhalten. Sieben Freistaaten vereinigten sich 1920 zum Land Thüringen; Nordtühringen und verschiedene einst preußische Landstriche kamen 1945 hinzu.

Thüringen gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg zur DDR. Nach dem Mauerfall im Jahr 1990 wurde Thüringen „neu gegründet“. Heute sind im Bundesland 17 Landkreise und sechs kreisfreie Städte integriert. Den Namenszusatz Freistaat trägt Thüringen erst seit 1993.

Viele Denkmalschutzimmobilien und Kulturstätten sind im Freistaat Thüringen in großer Anzahl vertreten. Einige davon gehören zum UNESCO-Welterbe wie beispielsweise in Weimar das Bauhaus, das klassische Weimar, der Nationalpark Hainich, die Wartburg sowie der Dom, die älteste Synagoge in Mitteleuropa sowie die Krämerbrücke.

Die meisten Menschen leben in den Städten sowie am Rand des Thüringer Waldes zwischen Halle und Kassel sowie in den Tälern von Werra, Unstrut und Saale. Zwischen Werra und der südlichen Landesgrenze ist das Gebiet dünner besiedelt.

Bereits in der Zeit der Völkerwanderung soll sich der Stamm der Thüringer gebildet haben. Die Ursprünge sind bis heute umstritten. Allerdings gibt es im späten 4. Jahrhundert eine Erwähnung über die Toringi. Entlang der Unstrut wurde von den Thüringern ein Königreich gegründet, das den Schwerpunkt Siedlung hatte. Erst im Jahr 531 konnte der Zusammenschluss zwischen Sachsen und Franken das Königreich zerschlagen. Die Merowinger gründeten um das Jahr 620 das Herzogtum Thüringen, das sich bis Ende des 8. Jahrhundert halten konnte.

Heute sind haben in Thüringen Unternehmen der Industrie, von Handel, Tourismus und Dienstleistungen ihren Standort. Neben der Friedrich-Schiller-Universität, welche 1558 gegründet wurde und die einzige Volluniversität ist gibt es noch verschiedene Hochschulen, die Universität Erfurt, Bauhaus-Universität sowie die Technische Universität und das Priesterseminar Erfurt. Demzufolge sind auch Forschungseinrichtungen in Thüringen ansässig.

Die Vielfalt der Thüringer Denkmalimmobilien

Thüringen wurde im 10. Jahrhundert Zentrum des Heiligen Römischen Reiches, wobei die Grafschaft Weimar die größte Macht hatte. Die Ludowinger brachten einen Großteil Thüringens unter Kontrolle, Ludwig der Springer ließ im Jahr 1067 die Wartburg bauen.  Erwähnenswert ist auch, dass in Erfurt im Jahr 1392 die dritte Universität Deutschlands gegründet wurde. Gäste in Thüringen waren Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe, welche Herzogin Anna Amalie und ihre Sohn Karl August an ihren Hof riefen.

Vielfältig ist die Thüringer Kulturlandschaft. Die Bauhaus-Stätten, die zwischen 1904 und 1911 in Weimar erbaut wurden gehören wie auch das Klassische Weimar, das Römische Haus, Goethes Wohnhaus, Schillers Wohnhaus, Schloss Tiefurt und als der Europäischen Buchenurwälder der Nationalpark Hainich.

Denkmalimmobilien als Investition

Zu Zeiten der DDR wurden die sogenannten Plattenbauten errichtet, damit möglichst vielen Menschen Wohnraum zur Verfügung stand. Die Vielfältigkeit der Kulturlandschaft in Thüringen ermöglicht es heute immer mehr Menschen in Denkmalschutzimmobilien zu wohnen. Eine genaue Zahl der reinen Wohnbereiche ist aktuell nicht vorhanden, doch nach unseren Recherchen umfasst diese vermutlich mehrere hundert Objekte. Jedes dieser Objekte ist auch private Geldanleger eine sehr interessante Investitionsmöglichkeit. Die Denkmalfachbehörde erfasst die denkmalgeschützten Immobilien streng nach § 25 Abs. 1 Denkmalschutzgesetzt. Abgesehen von der Wartburgh, die im Jahr 1067 erbaut wurde datieren die meisten denkmalgeschützten Immobilien zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert. Neben Fachwerk- und Steinhäusern sind in Thüringen auch Mehrfamilienhäuser vorhanden. Die Stadt ist stolz darauf, dass viele Bauwerke zum UNICEF-Kulturerbe zählen.

Die Investition in Immobilien ist immer vorteilhaft, besonders wenn man in Immobilien investiert, die unter Denkmalschutz stehen. Der Gesetzgeber hat für diese Investorengruppe eine ganze Reihe steuerlicher Vorteile geschaffen. Ein großer Teil der Denkmalschutzimmobilien befindet sich in der Regel in der Innenstadt, also in einer guten Lage, in es einen gut organisierten öffentlichen Nahverkehr gibt. In Thüringen können sich aber auch Denkmalschutzimmobilien außerhalb der großen Städte befinden. Diese Liebhaberstücke stehen meist in einem landschaftlich schönen Gebiet. Für alle Denkmalschutzimmobilien gilt, die Nachfrage von potentiellen Mietern ist sehr groß. In den Städten, in denen der öffentliche Nahverkehr optimal ausgebaut ist, bleiben dem Vermieter die Mieter über viele Jahre erhalten. In den Städten und Dörfern vom Freistaat Thüringen leben die Menschen gerne. Einerseits malerisch gelegen und andererseits doch immer nahe genug am Arbeitsplatz. In der Landesmitte ist die Bundeswehr vertreten; das Logistikkommando der Bundeswehr ist in Erfurt stationiert. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt vom Freistaat Thüringen ist aufgrund der vielen Unternehmen, die in Thüringen ihren Standort haben, gut. Im Gegensatz dazu steht die maklerische Tätigkeit, insbesondere die Information für Investituren in Denkmalschutzimmobilien in Thüringen noch ganz am Angang. Das ist auf der einen Seite gut, denn so haben Investoren, die schnelle Entscheidungen lieben, hervorragende Chance eine Denkmalschutzimmobilie im Freistaat Thüringen günstig zu erwerben, auf der anderen Seite werden mehr Informationen gewünscht.

 

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