Denkmalimmobilien Regensburg

Jul 19, 2020 | Städte

Baudenkmäler in Regensburg und deren Entwicklung

Die kreisfreie ostbayerische Stadt Regensburg mit seinen rund 153.100 Einwohnern ist stolz darauf, dass seine Altstadt mit allen Baudenkmälern zum UNESCO-Welterbe gehört. Drei Hochschulen sowie der Bischofssitz sind in Regensburg ansässig.

Regensburg war im Jahr 179 ein römisches Lager; dies wurde durch die Ersterwähnung von Kaiser Mark Aurel nachgewiesen. Regensburg hieß nicht immer Regensburg, sondern erhielt im Laufe der Jahrhunderte viele Namen wie beispielsweise Radaspona, ein Name, der literarisch um das Jahr 770 bei Arbeo von Freising nachzulesen war. Heute sind Wissenschaftlicher der Meinung, dieser Name stammt ursprünglich von Kelten.

Die Geschichte Regensburg beginnt allerdings lange vor der römischen Belagerung, Bereits in der Steinzeit, ca. 5000 v. Chr. war der Donaubogen besiedelt. Das Kohortenkastell Kumpfmühl entstand erst um das Jahr 79 n. Chr. Das Kastell war ein Beobachtungsposten, gesichert durch Palisaden aus Pfählen und Gräben, eine Steinmauer kam später dazu. Regensburg blickt auf eine lange Geschichte zurück und ebenso lang ist die Liste der Regensburger Denkmalimmobilien. Heute wird die Stadt hauptsächlich vom Automobilbau, Maschinenbau, Mikroelektronik und Elektronik wirtschaftlich geprägt. Die Zahl der Arbeitslosen liegt unter dem bayerischen Landesdurchschnitt.

Der Grundstein für die Universität wurde 1965 gelegt. Zur Universität gesellte zu Beginn der 1970er Jahre die Fachhochschule und 14 Jahre Später das Klinikum.

In der Regensburger Altstadt sind Denkmalimmobilien Zeitzeugen der langen Geschichte der Stadt. Das Ensemble Regensburger Altstadt mit Stadtamhof wurde 2006 in die Liste der Welterbeliste aufgenommen. Das Ensemble ist die letzte Ausdehnung von Regensburg um das Jahr 1320. Besonders im Ostenviertel befinden sich Denkmalimmobilien wie der viergeschossige Walddachbau aus dem Jahr 1903, der in der Adolf-Schmetzer-Straße, der heute als Geschäfts- und Wohnhaus dienst. Die Aussegnungshalle aus dem Jahr 1909 kann im Stadtteil Galgenberg bewundert werden. Denkmalimmobilien aus dem 18. und 19. Jahrhundert befinden sich in Regensburg-Stadtamhof wie beispielsweise die Ladenzeilen mit Walmdach aus den Jahren 1824-1825, das zweigeschossige Kleinhaus mit Satteldach aus dem Jahr 1718 oder das dreigeschossige Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert. Insgesamt können in Regensburg 1347 denkmalgeschützte Objekte bewundert werden.

Bischofsstadt Regensburg

Regensburg ist Bischofssitz der Diözese Regensburg, das der Erzdiözese Mainz unterstand, später wurde das Bistum Salzburg unterstellt. Gestiftet wurde das Bistum von Heiligen Bonifatius im Jahr 739. Viele Klöster entstanden. Die katholischen Reichsstände nahmen das Stadtgebiet in Anspruch. Der erzbischöfliche Stuhl der Erzdiözese Mainz war allerdings an das Amt des Reichskanzlers gebunden. Carl Theodor Anton Maria Reichsfreiherr von Dalberg war 1803 Reichskanzler. Die Rechte der Erzdiözese Mainz wurden an das Bistum Regensburg übergeben. Der Bischof residiert im Regensburger Dom, der im 10. Jahrhundert gebaut wurde. In den Jahren 1272 und 1273 wurde der Dom durch Brände zerstört; der Wiederaufbau erfolgte 1275. Das Bauwerk wurde in den folgenden Jahrhunderten immer wieder saniert; von seiner Schönheit hat der Dom jedoch nichts eingebüßt. Im Inneren des Doms steht der Hochaltar, gebaut aus Silber und vergoldetem Kupfer. Die Büsten von Maria und Josef, ebenfalls aus Silber entstanden in den Jahren 1695 und 1696. In den Jahren 1731 bis 1785 kamen Antependium des heiligen Johannes Nepomuk, die Büsten von Petrus und Paulus sowie Silberleuchter und das Altarkreuz, beides stiftete Anton Graf von Fugger. Zu Letzt kam der Altaraufbau mit Tabernakel und Vasen hinzu.

Regensburger Denkmalimmobilien

Moderne Städte sehen im Grunde alle gleich. Hochhäuser, breite Straßen, viele Ampeln und nur wenige grüne Flächen. Wer eine denkmalgeschützte Immobilie sein eigen nennen kann oder auch nur darin wohnen darf schätzt sich glücklich. Diese Häuser haben Flair, was man von Plattenbauten nicht sagen kann. Mit der großen Anzahl von Denkmalschutzimmobilien, die Regensburg besitzt sind nicht nur Sehenswürdigkeiten gemeint. Eine große Anzahl dieser Immobilien sind reine Wohnbereiche und damit eine interessante Investition auch für Privatpersonen. Für die Erfassung der Baudenkmäler ist die Denkmalfachbehörde zuständig, welche die Immobilien nach § 25 Abs. 1 Denkmalschutzgesetzt erfasst. Die denkmalgeschützten Immobilien in Regensburg wurden zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert erbaut. Die Stadt engagiert sich für die Denkmalpflege.

Wer sich für den Kauf von Immobilien unter Denkmalschutz entscheidet erhält vom Staat eine Reihe steuerlicher Vorteile. Der Kauf ist lukrativ, denn die Mehrzahl der Denkmalschutzimmobilien befindet sich in guter Lage mit Anbindung am öffentlichen Nahverkehr. Dies bedeutet, diese Immobilien sind in der Altstadt bzw. Innenstadt vorhanden. Damit besteht kein Mangel an potentiellen Mietern, denn die Nachfrage ist groß. Einige Immobilien befinden sich auch außerhalb von Regensburg, allerdings ist Verbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr in der Regel kein Problem. Am nördlichsten Punkt der Donau, in dem Regen und Naab in die Donau münden, liegt Regensburg. Auch die historische Bayerische Eisenstraße endet in Regensburg – die Menschen leben gerne in Regensburg. Leider wurde bisher die maklerische Tätigkeit mit Information über Investitionen in Denkmalschutzimmobilien in Regensburg noch nicht der breiten Bevölkerung nahegebracht. Das ist einerseits schaden, doch andererseits eröffnen sich in Regensburg gute Chancen für Investoren für den Kauf einer Denkmalimmobilie, die noch günstig zu erwerben ist.

 

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