Denkmalimmobilien Leipzig

Jul 14, 2020 | Städte

Standort mit attraktiven Denkmalimmobilien: Leipzig

Der nach wie vor in Leipzig herrschende Boom verdankt sich der Wirtschaftskraft der einwohnerstärksten Stadt Sachsens (rund 600.000 in 2019) und ihrer vielen anderen Vorzüge. Zu diesen gehören auch Denkmalimmobilien mit Potenzial, die Sie im Portfolio der Deutschen Monumentum finden. Ebenso zählen die attraktive und lebhafte City, die Messe, die gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur, Kunst- und Kulturstätten und die Bildungsangebote zu den Pluspunkten Leipzigs.

Denkmalschutz – in Leipzig großgeschrieben

Seit den 1990ern bemühen sich öffentliche Stellen und Bürger um die Pflege und den Erhalt der alten Bausubstanz in der Metropole. Leipzig macht sich also stark für den Denkmalschutz und genießt einen entsprechend ausgezeichneten Ruf bei Experten. Als Investor finden Sie immer solvente Mieter für Ihr saniertes Denkmalobjekt, Leerstand droht mit Sicherheit nicht. In der Stadt leben viele Personen mit hohen Einkommen, die auch die höheren Mieten in Toplagen zahlen können.

Insbesondere jüngere Menschen ziehen gerne nach Leipzig, aufgrund der hervorragenden Möglichkeiten für Studium, Ausbildung und Arbeit und weil sie das Wohnen in den gut sanierten denkmalgeschützten Immobilien schätzen. Doch auch ältere Personen begeistern sich für die Leipziger Bauten unter Denkmalschutz – als Käufer oder Mieter.

Viele Denkmalimmobilien befinden sich in der Leipziger Innenstadt, da die heute großflächige Metropole bis ins 20. Jahrhundert eher eine Stadt mit kompakter Struktur war. Im Zentrum Nordwest liegt das Waldstraßenviertel, eine der Toplagen und bekannt als das größte europäische Gründerzeitviertel mit zusammenhängender Bebauung. Als herausragendes Argument für eine dortige Investition gilt die Zentrumsnähe dieses Stadtteils sowie die kurzen Wege zum Sportforum und zum historischen Park Rosental. In diesem begehrten Viertel finden viele Kapitalanleger, was sie bei Denkmalimmobilien suchen: exklusive Stadtwohnungen für den gehobenen Geschmack. Ganz klar steht hier das luxuriöse Wohnen im Baudenkmal im Vordergrund, jedoch bieten die Objekte immer genug Spielraum für individuelle Gestaltung.

Denkmalimmobilien aus der Gründerzeit – fragen Sie unsere Immobilienmakler

Viele der Baudenkmäler der Stadt wurden in der Gründerzeit ab 1870 und danach errichtet, sie repräsentieren eine Architektur, die man u. a. auch in München und Augsburg bewundern kann.

Beliebt sind in Leipzig u. a. Baudenkmalwohnungen im Hochparterre, die über Fußbodenheizung und Parkettdielen aus Echtholz verfügen, ebenso finden die in vielen Gebäuden gut ausgebauten Dachgeschosse immer Bewohner. Der besonders attraktiven denkmalgeschützte Wohnraum in Leipzig weist des Weiteren u. a. Elemente Stuckverzierungen, historische Kassettentüren und geräumige Wohnküchen auf. Zudem bestechen viele Etagenwohnungen in den dortigen Denkmalimmobilien durch echte, heutzutage sehr wertvolle Pitchpine-Dielen (pitch pine = Pechkiefer), die zu den härtesten Nadelhölzer der Welt zählen.

Die Immobilienmakler der Deutschen Monumentum wissen um den hohen Stellenwert von Leipzig als Denkmalobjektstandort und helfen Ihnen bei allen Fragen rund um den Kauf in der sächsischen Metropole weiter. Gerne finden wir für Sie das geeignete Objekt.

Geschichtliche Highlights zu Leipzig

Thietmar von Merseburg erwähnte 1015 einen Ort namens „urbe Libzi vocatur“, später kursierten die Namen Lipz und Lipsk für das heutige Leipzig, diese lassen den slawischen Ursprung anklingen (Altsorbisch: „Linden-Ort“). Leipzig kam im 12. Jahrhundert zum Stadt- und Marktrecht. Bald darauf stand der Entwicklung zum führenden Handelsstandort in Mitteldeutschland nichts mehr im Wege. Die Messe dieser Stadt ist eine der weltweit ältesten, sie wurde vermutlich um 1190 gegründet, ihr erster Schwerpunkt war der Pelzhandel. Ferner kann Leipzig für sich beanspruchen, zu den Orten der Gründung des Buchdrucks zu gehören.

In dieser Stadt wird seit rund 1000 Jahren rege gebaut. Zu den geschichtlichen Persönlichkeiten der Stadt mit Einfluss auf die Baukunst zählt Hieronymus Lotter (1497-1580), Stadtbaumeister, Ratsherr und Bürgermeister. Er verantwortete den Bau der Alte Waage am Marktplatz sowie große Teile der Stadtbefestigung. Ferner war er zwischen 1551 und 1554 maßgeblich am Bau der heute noch erhaltenen Moritzbastei beteiligt – eine herausragende Leistung der damaligen Festungsbaukunst. Als einer der wichtigen Architekten gilt der königlich-sächsische Baurat Arwed Roßbach (1844-1902), er formte das Stadtbild maßgeblich und war auch am Bau des Völkerschlachtdenkmals, des Grassimuseums und des Rathauses beteiligt. Interessant ist auch, dass Goethe dem Leipziger Gasthaus „Auerbachs Keller“ durch Erwähnung in seinem Faust zu Ruhm verhalf. Der Dichter schätzte die Leipziger Innenstadt besonders und nannte sie „Klein-Paris“. Weltberühmt sind ferner diese Söhne der Stadt: der Kantor der dortigen Thomaskirche und Komponist Johann Sebastian Bach und der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy.

Zum ausgehenden 19. Jahrhundert hin wuchs die Stadt besonders stark an, sodass gegen 1930 ca. 700.000 Menschen dort lebten. Ab den 1970ern sank die Beliebtheit des Standorts jedoch aufgrund der Kohleindustrie in der Umgebung. 1989 waren es vor allem die Leipziger Bürger, die mit ihren Montagsdemonstrationen, ausgehend von der Nikolaikirche, den Fall der DDR in die Wege leiteten, sodass die Wiedervereinigung des zuvor geteilten Deutschlands erfolgen konnte. Nach 1990 wanderten viele Einwohner nach Westdeutschland ab. Gegen Ende der 1990er Jahre fand Leipzig insbesondere durch Eingemeindungen zu neuer Größe, und die Instandsetzung und Pflege der alten Bausubstanz sorgten für ein wieder verschöntes Stadtbild.

Eine Denkmalimmobilie in Leipzig wäre Ihr Traumobjekt? Diesen Wunsch erfüllen Ihnen unsere Immobilienmakler gerne auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung. Rufen Sie uns am besten noch heute an.

 

Zurück zur Übersicht