herne denkmalimmobilien

Denkmalimmobilien Herne

Aug 31, 2020 | Städte

Baudenkmäler in Herne

Die im Ruhrgebiet liegende kreisfreie Stadt Herne mit seinen rund 156.500 Einwohnern liegt in einer Bergbau- und Industrielandschaft. Erstmals erwähnt wurde Herne im ältesten Urbar vom Kloster Werden als haranni. Um das Jahr 1142 wird Herne wieder erwähnt, diesmal in Bezug auf die Strünkeder Ritter und Freiherren, die ihm Dienst der Grafen und Herzöge von Kleve standen. Bis zum Aussterben des Geschlechts waren sie kirchliche Patronatsherren und die Herren über Grund und Gerichtswesen. Im Jahr 1847 fuhr erstmals die Köln-Mindener Eisenbahn; damit wurde aus dem Dorf Herne eine Industriestadt. Die erste Zeche wurde unter der Bezeichnung Shamrock im Jahr 1856 errichtet, mehr als 40 Jahre später erhielt Herne die Stadtrechte und wurde im Jahr 1906 kreisfreie Stadt.

Viele Bauwerke sind Zeitzeugen der Vergangenheit wie das Wasserschloss Strünkede aus dem 17. Jahrhundert. Das Rathaus, erbaut im Jahr 1911 im neoklassizistischem Stil liegt im Behördenviertel wie auch die Post, erbaut 1910 und das Amtsgericht aus dem Jahr 1914. Die einstige Zechensiedlung Teutoburgia aus dem frühen 20. Jahrhundert, benannt nach der gleichnamigen Zeche, wurde restauriert. Das älteste Gebäude in Herne ist die Schlosskapelle aus dem Jahr 1272. Eine herrliche Villa steht als Zeitzeuge der Vergangenheit in Herne-Horsthausen, weitere historische Gebäude befinden in den Ortsteilen Wanne, Crange und Strünkede.

Denkmalgeschützte Immobilien im Ruhrgebiet

In Herne waren hauptsächlich Zechen, die Arbeitsplätze boten. Nachdem die Zechen stillgelegt wurden siedelten sich andere Unternehmen in Herne an. Der Betonpumpenhersteller Schwing führt sein Unternehmen seit 1934 in Herne. Auch Unternehmen der Antriebstechnik und der Kälte-Klimatechnik sowie Steinkohlekraftwerk sind in Herne ansässig. Daneben bieten viele Dienstleistungsunternehmen Arbeitsplätze. Aber auch Großhändler, die Pharmazeutika vertreiben sowie Busreiseveranstalter, Speditionen und Kundencenter wählten Herne als Standort.

Das Gelände der einstigen Zecke Monti-Cenis ist heute eine Fortbildungsakademie vom Nordrhein-Westfälischen Innenministerium. Für alle, die gerne in den Himmel schauen bietet sich die Sternwarte mit angrenzendem Planetarium an.

Denkmalgeschützte Immobilie in Herne gibt es eine ganze Reihe, wer eines dieser Objekte ganz oder anteilmäßig sein eigen nennen kann darf sich glücklich schätzen. Diese Häuser haben Flair, was man von modernen Bauten nicht immer sagen kann. Mit der Anzahl von Denkmalschutzimmobilien,die Herne besitzt sind nicht ausschließlich Sehenswürdigkeiten gemeint. Eine Reihe dieser Immobilien sind reine Wohnbereicheunddamit eine interessante Investition nicht für gewerbliche Investoren, sondern auch für Privatpersonen, die ihr Geld in Immobilien anlegen wollen. Für die Erfassung der Baudenkmäler ist die Denkmalfachbehörde zuständig, welche die Immobilien nach § 25 Abs. 1 Denkmalschutzgesetzt erfasst.

Investoren, die sich für den Kauf von Immobilien unter Denkmalschutz entscheiden erhalten vom Staat eine Reihe steuerlicher Vorteile. Der Kauf ist lukrativ, denn die Mehrzahl der Denkmalschutzimmobilien befindet sich in zentraler Lage der Stadt mit optimaler Anbindung am öffentlichen Nahverkehr. Auch viele Geschäfte sind in der Innenstadt angesiedelt, aus diesen Gründen besteht kein Mangel an potentiellen Mietern, die Nachfrage ist groß.

An denkmalgeschützten Immobilien sind viele Investoren interessiert, leider wurde bisher die maklerische Tätigkeit mit Information über Investitionen in Denkmalschutzimmobilien in Herne noch nicht der breiten Bevölkerung nahegebracht. Das ist einerseits schaden, doch andererseits eröffnen sich in Herne gute Chancen für Investoren für den Kauf einer Denkmalimmobilie oder einen Teil davon, die noch günstig zu erwerben ist.

Zurück zur Übersicht