Denkmalimmobilien Baden-Baden

Jul 19, 2020 | Städte

Entwicklung der Baudenkmäler in Baden-Baden

Im Westen von Baden-Württemberg liegt die Kultur- und Bäderstadt Baden-Baden mit seinen rund 55.150 Einwohnern. Die am Rand des Schwarzwalds liegende Stadt war bereits bei den Römern beliegt, welche die heißen Thermalquellen nutzten. Die Geschichte der Stadt beginnt bereits in der Zeit von 8000 bis 4000 v. Chr. In dieser Zeit fand die erste Besiedlung der Stadt statt, was Grabfunde belegen, die sich bis zur Mittelsteinzeit zurückverfolgen lassen.

Die heißen Quellen von Baden-Baden bekamen um das Jahr 70 n. Chr. besondere Bedeutung. Die Römer besetzten die rechtsrheinischen Gebiete und errichteten im Süden der Altstadt von Baden-Baden ein Militärlager. Kaiser Marcus Aurelius Antonius ließ im Jahr 213 die Stadt entsprechend seinen luxuriösen Vorstellungen ausbauen. Im Zuge der Völkerwanderung ab dem Jahr 500 kam Baden-Baden unter fränkischer Herrschaft. Die Burg Hohenbaden wurde im Jahr 1100 erbaut. Graf Hermann II. erwarb Anfang des 12. Jahrhunderts das Gebiet um Baden-Baden und durfte sich im Jahre 1112 der Herr der Markgrafschaft Baden nennen. In den folgenden Jahrhunderten durften die Thermalquellen für Bäder genutzt werden, eine Burg wurde auf dem Schlossberg erbaut, die den Kern des Neuen Schlossen, das 1417 erbaut wurde, bildet.

Baden-Baden entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten zu einer Kur- und Bäderstadt für die Elite der Nation. Die Bauten wie die Caracalla Therme oder das Friedrichsbad, beides im 19. Jahrhundert erbaut, zeugen davon.

Wer Baden-Baden besucht, für den ist ein Besuch im Ooswinkel ein Muss. In der Weststadt von Baden-Baden gelegen entstand eine Art Gartenstadt mit Häusern aus dem Jahr 1920. Das Casino von Baden-Baden entstand im 19. Jahrhundert; die Prunksäle zwischen 1851 und 1855. Der im Kurhaus integrierte Weinbrennersaal entstand 1824. Der Musikpavillon entstand im Jahr 1858, bis zum Jahr 1912 fanden dort Kurkonzerte statt. Von den Luftangriffen im Ersten und Zweiten Weltkrieg blieb Baden-Baden nicht verschont, gehörte aber nicht zu den Schwerpunktzielen.

Blickt man auf die lange Geschichte von Baden-Baden ist es nicht verwunderlich, dass die Liste der Baden-Badener Denkmalimmobilien sehr lang ist. Heute ist Baden-Baden zu Stadt, in der sich Touristen und Kurgäste wohl fühlen. In Baden-Baden haben der Südwestrundfunk sowie mehrere überregionale Anstalten ihren Sitz. Daneben haben in Baden-Baden auch Unternehmen wie Carasana Bäderbetriebe GmbH, Biologische Heilmittel Heel, ARKU Maschinenbau und andere bekannte Unternehmen ihren Sitz.

Kur- und Bäderstadt Baden-Baden

Die Thermalquellen in Baden-Baden, die bis zu 68° heiß werden, schätzten bereits die Römer, die den Ort Aquae nannten. Das von Römern besetzte Baden-Baden wurde zum Militärkurbad; zu dieser Zeit umfasste der Ort mehrere Bäder. Dort, wo heute die Stiftskirche steht, lag die Kaisertherme, die Kaiser Marcus Aurelius Antonius nach seinen luxuriösen Vorstellen ausbauen ließ. Markiert wurde der Grundriss dieser Therme im Pflaster, das heute den Marktplatz bildet. Die Bäder für die Soldaten waren im Gebiet vom Friedrichsbad; die Ruinen dieser Bäder sind heute noch vorhanden und können besichtigt werden. Auch am heutigen Römerplatz wurde bei Ausgrabungen ein Weihebezirk gefunden. In der Gernsbacher Straße wurden die Überreste einer Gärküche entdeckt; in Baden-Baden wurden viele Existenzen aus der Römerzeit bei Ausgrabungen gefunden.

Heute ist Baden-Baden eine beliebte Kur-und Bäderstadt. Insbesondere prominente Persönlichkeiten zieht es immer wieder nach Baden-Baden. War es in der Vergangenheit Bismarck, so ist es heute Barack Obama. Das Thermalwasser und seine Heilkraft sind hinlänglich bekannt. Deshalb kommt auch kein Besucher an der Trinkhalle aus dem Jahr 1839 vorbei. Das Vestibül ist 90 Meter lang und wird von 16 korinthischen Säulen getragen. Diese offene Bauweise gestattet den Blick auch nach Osten zur Kaiserallee, auch das Denkmal von Kaiser Wilhelm I. ist gut sichtbar.

Baden-Badener Denkmalimmobilien

Heute wird in vielen Städten dafür gesorgt, dass sich ausreichend Grünflächen wie Parks in der Nachbarschaft von Wohnhäusern befinden. Allerdings hat die moderne Bauweise einen Nachteil: Die Wohnungen haben meist denselben Grundriss. Anders verhält es sich mit den sogenannten Altbauten, die teilweise unter Denkmalschutz stehen; diese Wohnungen haben Charme. Es ist daher kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen für eine Wohnung in einer Denkmalschutzimmobilie entscheiden. Denkmalschutzimmobilien gibt es in Baden-Baden sehr viele, auch solche, die reine Wohnbereiche sind. Denkmalschutzimmobilien sind eine interessante Geldanlage, auch für private Anleger. Erfasst werden diese Immobilien durch die Denkmalfachbehörde, maßgeblich ist hier der § 25 Abs. 1 Denkmalschutzgesetzt.

Der Kauf einer Denkmalschutzimmobilie lohnt sich, denn es gibt dafür vom Staat steuerliche Vorteile. Daneben kann man nicht über Mangel an Mietern klagen – diese stehen meist Schlange, denn die Mehrzahl der Immobilien befindet sich in guter Lage und ist am öffentlichen Nahverkehr optimal angebunden. Ein Mangel an potentiellen Mietern besteht nicht, ganz im Gegenteil, die Nachfrage ist immens. Bisher steckt die maklerische Tätigkeit über Investitionen in Denkmalschutzimmobilien in Baden-Baden noch in den Kinderschuhen, auch die Informationen für Anleger sind nicht oder nur teilweise vorhanden. Das ist einerseits schaden, doch andererseits eröffnen sich in Baden-Baden gute Chancen für Investoren für den Kauf einer Denkmalimmobilie, die noch günstig zu erwerben ist.

 

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