Denkmalgeschützte Immobilien Hessen

Aug 31, 2020 | Denkmalimmobilien

Baudenkmäler in Hessen

Hessen ist geografisch eingebettet zwischen Bundesländern, die auf eine lange Geschichte zurückblicken. Auch wenn Frankfurt mit dem internationalen Flughafen die bekannteste Stadt in Hessen ist; die Hauptstadt ist Wiesbaden. Hessen, wie es heute ist wurde erst im September 1945 gegründet; damals unter dem Namen Groß-Hessen. Eingegliedert wurden neben der Landgrafschaft Hessen viele Grafschaften, Freie Reichsstädte und Fürstentümer. Das Bundesland beherbergt aus der Zusammenführung eine deutsche Geschichte, die weit in die Vergangenheit führt. Bereits die Waldensern und Hugenotten siedelten sich in Neu-Isenburg, Walldorf und Bad Karlshafen sowie Friedrichsdorf an. Nach dem Zweiten Weltkrieg suchten Heimatvertriebene in Hessen eine neue Heimat.

Viele unter Denkmalschutz stehende Gebäude sind in Hessen heimisch. Die karolingische Torhalle vom Kloster Lorch gehört heute zum UNESCO-Welterbe, auch finden sich noch Überreste vom Limes, der Mauer, die einst die Römer bauten; auch diese gehören zum UNESCO-Welterbe. Das Landesamt für Denkmalpflege hat seinen Sitz im Schloss Biebrich. Viele Fachwerkgebäude wurden im Zweiten Weltkrieg durch Luftangriffe zerstört und beschädigt. Doch ebenso viele Fachwerkhäuser haben den Krieg überstanden, wurden zu Wohnzwecken zur Verfügung gestellt und sind für Investoren die optimale Geldanlage.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden wurde während des Zweiten Weltkriegs nicht so stark beschädigt wie andere Städte. Zwar sind auch in Wiesbaden Gebäude erheblich beschädigt worden, doch das Stadtbild mit Bauten aus den Klassizismus, Historismus und Jugendstil blieben weitgehend unbeschädigt. Anders war die Lage in Frankfurt am Main; doch auch überlebten einige historische Gebäude, die heute unter Denkmalschutz stehen. Der Römerberg liegt zum Beispiel in der Mitte der historischen Altstadt; die Gebäude wurden nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut und bilden mit den Neubauten eine harmonische Einheit. Viele historische Bauwerke sind in Marburg zu bewundern wie beispielsweise das 1321 erbaute Haus am Hirschberg 13.

Bundesland Hessen: historische Gebäude

Im Bundesland Hessen befinden sich viele historische Gebäude, die heute unter Denkmalschutz stehen. Viele dieser Häuser wurden Wohnraum und ziehen nach wie vor solvente Mieter an. Dies liegt daran, dass sich die Mehrzahl der Denkmalschutz-Immobilien im Stadtkern befindet, optimale Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr haben und in erreichbarer Nähe vieler Geschäfte vorhanden sind. In Hessen können sich aber auch Denkmalschutzimmobilien außerhalb der großen Städte befinden. Diese Liebhaberstücke stehen meist in einem landschaftlich schönen Gebiet.

Für Investoren hat der Gesetzgeber eine ganze Reihe steuerlicher Vorteile geschaffen. Der Vorteil für Investoren ist die große Nachfrage potentieller Mieter, die sich für die Vorteile von Altbauten begeistern. Durch die meist optimale Lage der Immobilien bleiben dem Vermieter die Mieter über viele Jahre erhalten. Hessen hat die zweitgrößte Industriedichte in der Bundesrepublik Deutschland. Abgesehen vom internationalen Flughafen in Frankfurt am Main sind in Hessen viele Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie ansässig. Auch das US-amerikanische Konsulat hat seinen Sitz in Wiesbaden. Daneben ist Frankfurt auch ein internationales Finanzzentrum, das nicht nur die Börse beherbergt sondern auch viele Großbanken, darunter die Deutsche Bundesbank und die KfW-Förderbank sowie mehr 150 Filialen ausländischer Banken und der Standort einer ganzen Reihe von Versicherungen.

Außerhalb von Frankfurt haben Unternehmen der elektrotechnischen, feinmechanischen und optischen Industrie ihre Standorte. Aber auch die Autoindustrie wie Volkswagen und Zulieferer wählten Hessen als Standort.

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